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Neues zum beA

Laut BRAK Newsletter Ausgabe 11/2018 v. 04.07.2018 steht der Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme des beA fest. Seit 4. Juli steht die neue beA Client Security zur Neuinstallation zur Verfügung. secunet hat grünes Licht gegeben (vgl. Presseerklärung 20/2018). Zudem ist die Erstregistrierung für Benutzer mit eigenem Postfach möglich. Ab 3.9. klappt dann auch wieder die Anmeldung am beA, sofern die von der Präsidentenkonferenz vorausgesetzten Arbeiten bis dahin von Atos erledigt und durch secunet bestätigt sind (vgl. Presseerklärungen 18 und 19/2018).


Vorsicht vor falschen Datenschutzhinweisen

Aufgrund der DSGVO erhalten Sie derzeit viele Mails mit aktualisierten Datenschutzhinweisen. Leider wird dies auch dazu genutzt Phishing Mails zu verbreiten. Prüfen Sie bei Mails von Amazon, PayPal, etc. ob der Absender wirklich die genannte Firma ist.


Sicherheitslücke bei Computerchips trifft Milliarden Geräte

Laut Presse sind Generationen von Computerchips seit 1995 anfällig für Attacken mit denen Passwörter und Kryptoschlüssel gestohlen werden können. Die IT-Branche beeilt sich, Server, PCs, Smartphones etc. wieder sicher zu machen. Microsoft hat am außerhalb des planmäßigen Patchdays am 4.1.2018 Sicherheitsupdates für viele Betriebssysteme bereits veröffentlicht.

Von diesen Sicherheitslücken dürfte nahezu jeder betroffen sein, der einen Computer oder ein Mobilgerät verwendet.

Wir empfehlen alle Systeme auf Aktualität zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren.


beA muss vorerst offline bleiben

Auszug aus der Mitteilung der BRAK vom 27.12.2017

beA muss vorerst offline bleiben – Sicherheit und Datenschutz haben Priorität

Anmeldeprozess am beA wird überarbeitet

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) wird die Plattform beA vorerst weiter offline lassen.

Am Freitag hatte die BRAK die beA-Plattform vom Netz genommen, nachdem ein für den Zugang erforderliches Zertifikat als unsicher eingestuft und gesperrt worden war. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung war davon nicht betroffen. Die Vertraulichkeit der Datenübertragungen war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Es handelt sich um ein Zugangs- bzw. Verbindungsproblem, das der Technologieentwickler des beA-Systems trotz intensiver Arbeiten bislang nicht gelöst hat.

Die BRAK wird daher das beA-System erst wieder bereitstellen, wenn der technologische Dienstleister die Störungen vollständig behoben und einen sicheren Zugang gewährleistet hat.

Allen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die entsprechend der ursprünglichen Empfehlung vom 22.12.2017 das ersatzweise bereitgestellte Sicherheitszertifikat installierten, rät die BRAK dringend zur Deinstallation, um sich aus dem Zertifikat möglicherweise ergebende Sicherheitsrisiken für die individuelle PC-Umgebung auszuschließen.

Quelle: http://bea.brak.de/2017/12/27/bea-muss-vorerst-offline-bleiben-sicherheit-und-datenschutz-haben-prioritaet/

 

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